Tafeln in Thüringen

Einstimmungen auf Buchrückseiten müssen sein, denn sie sollen Appetit auf den Inhalt machen. Sie sind sozusagen das amuse bouche aus der Geistesküche des Schreibers, der gleich am Anfang zeigen will, was er auf der Pfanne hat. Sollte dieses Appetithäppchen nicht munden, werden die Leser das Buch verlassen und der Autor verhungert. Genauso erleben wir es tagtäglich in der Gastronomie: ist der Service und das Essen schlecht, steht der Gast auf und geht.

Oh, wie gern wäre ich bisweilen während meiner Recherchen zu diesem Buch auch einfach mal aufgestanden und gegangen, doch ich besuche die Lokale nicht um satt zu werden, sondern um sie auszuforschen. Deshalb musste ich immer sitzen bleiben, Woche für Woche, Teller für Teller, Kalorie für Kalorie.

Da ich ohne jeglichen behördlichen Schutz und Marschbefehl speise, wurden einige Gastwirte dazu verleitet, mich trotz meiner Körperfülle nicht ernst zu nehmen. Einige bestanden sogar darauf, von mir nicht erwähnt werden zu wollen, sicherlich, weil sie ahnten, dass sie bei unseren Besuchen nicht gerade Glanzleistungen vollbracht haben. Leider konnte ich solchen Menschen nicht immer helfen, denn meine Kolumnen im Reisejournal von Thüringer Allgemeine , Ostthüringer Zeitung und Thüringische Landeszeitung heißen Tafeln in Thüringen und nicht Wünsch Dir was ...

(Aus dem Umschlagtext des Autoren)

art de cuisine 2004
Herausgeber: Zeitungsgruppe Thüringen
ISBN 3-9809803-0-8
210 x 233 mm, 376 Seiten

Infoblatt: "Tafeln in Thüringen"

Auszeichnungen:

2014 GDA Silber
"Das Sprottenballett"

2012 GDA Silber
"Neues vom Grünkohl-Casanova"

2011 GDA Silber
"Der Grünkohl-Casanova"

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